Es war wohl das letzte offizielle
richtige Treffen für uns in dieser Saison. Und das haben wir im Ruhrpott
noch mal richtig gefeiert, mit den Heinsbergern, dem netten Fiesta-Fahrer
aus Sachsen und den Magdeburgern. Also unseren direkten Nachbarn auf diesen
Treffen sozusagen. Auf dem ja doch recht kommerziellen Treffen gibt es
zwar die große Party in der Vestlandhalle, doch das ist uns zu unpersönlich
und nicht vergleichbar mit den Partys der kleineren Treffen, und deswegen
verbrachten wir unsere Abende einmal ganz ruhig, aber nicht weniger lustig
an unseren Autos. Die Nächte gingen wieder bis in die frühen
Morgenstunden, und da wir wieder einer der wenigen Clubs waren die das
durchzogen, bekamen wir von vorbeifahrenden, spontan anhaltenden und mitfeiernden
Freunden (z.B. den Rostockern) auch den entsprechenden Zuspruch dafür.
Und das soll nur ein Grund dafür sein, daß wir nun mittlerweile
unseren festen Platz und Namen in der Scene haben. Nicht umsonst wurden
wir auch vor Ort von dem Club-Rennsteig noch für dieses Jahr zur
Neugründung eingeladen. Für diese Feier sollen einmal nur die
Clubs der "Ost"-Scene erscheinen, um hier noch mehr Zusammenhalt
rein zu bringen. Clubwettkämpfe gab es in dem Sinne auch nicht und
wir konnten deswegen um so mehr Menschen Auskunft über unsere Autos
geben. Rudi, Sebastian und Holger nahmen wieder mal am dB-Drag-Racing
teil und verbesserten Ihre Leistung alle samt durchweg. Für Rudi
und Sebastian hieß es wieder aufs Siegertreppchen zu steigen, wobei
beide allerdings bis Sonntagnachmittag 17 Uhr in Recklinghausen ausharren
mussten, um die "Trophäen" abzuholen und um dann noch 450
km in sagenhaften 3 1/4 Stunden runterzuschruppen. Beim Show&Shine nahmen Butze und Holger teil, wofür diese stundenlang in der Saharahitze ausharren mußten, die am Wochenende über Deutschland zog. Für manchen bescherte das ganz böse Sonnenbrände. Da machten es die Heinsberger richtig, sie zogen spontan in den Baumarkt, kauften sich drei riesige Bottiche und verbrachten darin sozusagen das ganze Wochenende. Und niemand weiß so genau wieviel hunderte Liter kostbares Naß die am Wochenende so an uns vorbei geschleppt haben. Wir hätten ja auch mal drin Platz nehmen dürfen, aber vergnügten uns mit unseren Eimern. Das beschützte uns allerdings nicht davor, doch mal einen ganzen Eimer Wasser direkt abzubekommen. Naja, erfrischend war's allemal. Sei soviel Hitze mußte natürlich allerhand Flüssigkeit zu uns genommen werden. Das Ausmaß lässt sich gut an unserer "Büchsenburg" erkennen. Die täglichen Vorführungen der "European Lowrider Challenge" (ELC) sorgten für spektakuläre Shows und recht ordentlichen Menschenandrang. Genauso wenig zu verachten waren die recht zahlreichen " Hot Rods" und die diesjährige Miss Ford-Vestival. Am Samstag Abend gab es wieder kein Halten mehr, als einer mit Burn-Outs anfing und dann auf einmal sich alle anstellten und zeigen wollten was sie können. Doch gab es wieder einen pflichtbewussten Veranstalter, der es verbieten wollte, aber wenn auf einmal dermaßen viele Leute Blut geleckt haben (bzw. Gummi), dann bringt man nicht mehr so schnell Ruhe rein. Sogar das Fernsehen war diesmal vor Ort und fiImte eine Reportage für die Sendung Auto-Motor und Sport auf VOX. Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen, das dieses kommerzielle Treffen eigentlich jedes Jahr schlechter wird, trotz des sehr hohen Eintritts. Gelohnt hat es sich aber doch in der Hinsicht, daß wir schön mit den anderen Clubs gefeiert haben und wieder viele Autos gesehen haben, die man sonst nicht sieht. Im Endeffekt loben wir uns doch unsere kleinen Treffen der jeweiligen Clubs. |