Ach was ist das schön, mit Freunden den Sommer zu verbringen... Bereits zum vierten Mal wurden wir auf's herzlichste zu einer Beachparty der Fordscene eingeladen. Stellt sich nur die Frage, wo man so ein Event wohl am besten veranstaltet??? Strand, Meer, feiern??? – Ostsee!!! Die Rede ist natürlich von der vierten
Beachparty des Ford Club Ostseehaie, bei welcher wir nun endlich einmal
teilnehmen wollten. So traf sich unser Club-Tross von 2 Mann und einem
gern gesehenen Gast (Wer schafft's schon ohne Captain an die See???) am
Freitag schon um sechs Uhr in der Frühe, um die lange Fahrt von 570
Km an die Ostsee zu bestreiten. Die Reise längs der Breitengrade durch's
schöne Germany verlief widererwartend ohne Probleme und Staus. Was
zu Beginn der Urlaubssaison für andere Reisende ja nicht immer so
glimpflich abgeht. Aber wir hatten ja die Sonne im Tank (denn Sprit kann
man sich ja kaum noch leisten) und so konnte praktisch nix passieren. Nach einer chilligen Phase, etwas Konversation und dem Aufbau von Rudi's Monsterjurte, beschlossen wir, die Location etwas genauer zu untersuchen, Mittag zu essen und dann ab inne Ostsee. Voll in der Saison diesen Platz für die Ford-Fraktion zu bekommen, läßt sicher auf etwas Überredungskunst der Ostseehaie schließen. Und wir erfuhren, daß ein befreundeter Opelclub auch gern sein Treffen dort machen würde. Aber jetzt waren wir da. Die Opeljungs ließen sich auch immer mal blicken und man kam bissl ins Gespräch. Die ham gepaßt und nach der Prüfung der Umgebung wollten wir 'ne richtige Seemannsmahlzeit haben. Also die Flossen aktiviert und ran an die Strandimbißbude. Da ich so gern Fisch esse, hab ich mir 'ne Instant Makrele mit Rotbarschsoße und einer Seegurke gegönnt (Currywurst mit Brötchen). Der Rudi und der Cartman versuchten die echten Fischbrötchen und als Rudi fragte, warum die hier mit Zwieback gemacht werden, war uns klar, daß die Bröchen nicht von heute waren. Naja, lecker wars aber schon und mit diesen Gedanken von „Fisch muß schwimmen“ ging's direkt ab ins Wasser. Als wir nach einiger Zeit völlig verschrumpelt wieder angespült wurden, beschlossen wir noch bissl über'n Platz zu schlendern, die neuen Schwimmhäute anne Pilshülse abzurubbeln und paar angereiste, neue Gesichter zu begrüßen. Der Ansturm hielt sich jedoch in Grenzen, denn so riesig wollen's die Haie noch nicht aufziehen und der Freitag-Start kam erst kurzfristig in den Terminplan. Eben familiär und gemütlich... Find ich gut. Nachdem der vorbeischauende Eismann bei dieser Hitze rapidest angegriffen wurde waren alle glücklich und es ging dem Abend zu. Mittlerweile stand auch das Festzelt und als es plötzlich hieß... „Essen fassen...“ sahen wir ein sehr großes Spanferkel einfliegen. Boah, cool. Die Haie hatten Abendbrot versprochen, und da stand es nun. Guido vom Fordboard machte sich ans anschneiden und wir aßen, was das Zeug hielt. Da dicke Schweinchen meißt schlecht abnehmen, war auch hier wirklich eine Menge übrig geblieben. Aber voll lecker die Haussteckdose. Vor allem mit geborgten Tellern und so, denn wir hatten ja diesmal nix mit. Der Abend verlief gediegen, mit seichter Musik vom DJ und einem Ausklang mit diversen Pils bei anderen Clubs und einem Sonnenuntergang auf einer Bank direkt am Meer. Nu sach noch einer, daß das nicht romantisch is. War echt der Hammer. Die Nacht verlief ruhig für Rudi und mich in unseren Schlafkojen und unserem Captain im Flur... Bis die Mücken kamen. Wir haben Sie ja nur gehört, aber Cartman hat sie auch gesehen... und gespürt. Naja, is' eben Outdoor-Leben. :-) Aber konnte ja keiner wissen, daß der Cartman gleich zum Elefantenfuß mutiert. Aber alles halb so schlimm und auch unser „Überbein-Captain“ konnte dann unter Gemecker einschlafen. Am Samstag ging's gut raus aus den Thermofedern
und unser erster Plan war, uns zu equippen, damit wir nicht wieder dastehen,
wie die Friseure. Bissl Zeit war ja noch, und Cartman als auch ich gingen,
während der Rudi noch schlief, direkt früh baden. Am Strand
lagen paar ganz Krasse, die mit ihren Schlafsäcken direkt am Wasser
schliefen. Cool, und 'ne Flasche „Glysantin“ hatten sie auch
dabei. Echte Beachpartys müssen so laufen... Cartman zeigte mir,
wie man sich als Kampfschwimmer professionell abkühlt und später
beschäftigten wir uns dann mit paar vorüberziehenden Quallen,
welche echt gesprächig sein können, wenn man nur zuhören
kann. Als nächstes verwirklichten wir unseren vorhin angesprochenen
Plan, und so ging's ab in die Stadt einkaufen. Frauen würden rufen
„Shopping“, aber wir brauchten wirklich wichtige Dinge. Deshalb
erstanden wir echt prima Sachen und haben sogar Haushaltsbuch geführt.
Nun waren wir satt und fit und ausgerüstet, wie immer. Als wir wieder
auf'm Platz eintrudelten waren sogar noch Brötchen da, aber wir waren
so vollgemuffelt, daß echt nix mehr ging. Der DJ untermalte den ganzen Tag mit seichter
Musik und es stellte sich der allgemeine Treffenablauf ein. Die Clubspiele
wurden wegen des echt heißen Wetters auf Abend verlegt, was alle
begrüßten. Wir pilgerten zwischen kühlem Naß, Autos
und kaltgestellten Rahmenfragmenten hin und her. Was man halt so macht,
an einem urlaubsähnlichem Wochenende. Und da es hier mal keinen Show
& Shine gab, konzentrierte man sich mehr auf andere Dinge, wie zum
Beispiel Komunikation, oder mal wieder Clubspiele. Nach diesen „Höllenqualen“ der Clubspiele mußten sich natürlich alle erstmal stärken. Ausgerüstet waren wir ja seit diesem Morgen mit den herlichsten Dingen. Nur der Grill fehlte... Kein Problem, denn uns wurde prompt von den Lübeckern eine emaillierte Glutwanne zur Verfügung gestellt. Paar Pils später und unter staunenden Blicken aufgrund der thüringischen Grillkunst hatten wir dann auch alsbald unsere Senfpeitschen, Torfstecher und Gehacktesspieße gar und hauten kräftig rein. Vielen Dank nochmal an die nette Clubhilfe der Lübecker. Dem Abend graute schon vor uns, und wir
machten uns fertig zum Nachtprogramm. Der DJ drehte an seinen Knöpfchen
und es war 'ne lockere Atmosphäre. Etwas später am Abend erfolgte
dann die Clubvorstellung und Sile hat noch wahre, weise Worte gesprochen
und sich mit seinen Haien über diverse kleine Präsente gefreut.
Im Gegenzug gab's von den Ostseehaien für die Clubfahrer 'ne krasse
Kaffeetasse mit dem Logo der Haie. Schöne Idee, und auf'm Treffen
echt brauchbar... denn der nächste Morgen kommt bestimmt... Nach diesem Freudentaumel ging es gleich
weiter mit den Highlights, denn als es auf um zwölf zuging, wurde
ein anderer bejubelt. Wie eigentlich fast immer, wurde die Beachparty
gleich genutzt, um Siles Geburtstag zu feiern. Das ging richtig voran
(hat nur noch Topfschlagen gefehlt) und der Cartman wollte immer nur Rosenschnaps...
:-) Dachte immer Blümchen sind zum riechen da...? Am Sonntagmorgen trafen wir uns alle beim gemeinsamen Frühstück mit frischen Brötchen und Kaffee. Man plauderte über dies und das und so richtig wollte sicher keiner nach Hause. Aber leider hatten wir ja auch noch 'ne gute Strecke vor uns und so rissen wir die Jurte nieder, beseitigten unsere Spuren und machten und mit der GakGak wieder auf den Weg in Richtung salzloser Luft. Ich bin mal wieder total begeistert, von einem Wochenende voll Spaß, familiärer Atmosphäre, immer netten Leuten und überhaupt. Danke an die Ostseehaie, für das schöne Wochenende, mit nahezu perfekter Organisation (auch wenn's kleiner gehalten ist), die Leute, die den Fischmarkt angriffen haben und natürlich den Cartman, durch dessen Frühstücksgewohnheiten wir herausfanden, daß auch echte Ostseehaie nicht jede Fischbüchse essen müssen. :-) In diesem Sinne... Keep it real und viele Grüße von der salzigen Schwimmflosse. Euer Präsi.
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