Das 2. Fordfreunde Deutschlandtreffen
der Ford Freunde Erfurt vom 20.08. - 22.08.2004

Ola, Muchachos.

Oder so. Heute kommt der Bericht mal ganz frisch aus meiner noch sehr benebelten Präsidattel. Man, war das wieder harte Vorstandsarbeit... und ich bitte von meiner Wortwahl etwas abzusehen. Aber nur so ist der Bericht noch extra hot und so soll's ja auch sein.
Es ging am Wochenende, nach freundlicher Einladung, schon zum zweiten Mal zu unseren Clubfreunden nach Erfurt.
Wir hofften auf große Beteiligung aus unseren Reihen, und wie im vorigen Jahr kamen dann doch fast alle mit. Das Hauptfeld zündete wie immer Freitags gegen vierzehn Uhr auf die Autobahn gen Erfurt.
Da wir uns ja mittlerweile sehr professionell ausgestattet haben, brachte unser Rudi noch ein Highlight in Form eines netten Anhängers mit viel Platz, für alles was man so braucht, an den Start. Dieses unmotorisierte Großraumlager wurde von uns natürlich gern genutzt, um die eigene Ausstattung im Fahrzeug zu schonen. An dieser Stelle mal nebenbei ein Lob für Rudi, für diese Aktion.

In Erfurt bzw. am Gleisdreieck in Waltershausen angekommen wurden wir superfreundlich empfangen und es waren sogar schon Stellplätze reserviert. Also nichts wie drauf auf'm Platz und alte Freunde begrüßt, Hülsen angeflanscht und unsern Schrappel auffe Wiese verteilt. Nach kurzen platztechnischen Unstimmigkeiten waren wir dann aber doch alle wieder schön im Wohnraumsoll und alle waren zufrieden. Wir hatten Glück, denn zufällig waren wir wieder direkt mit den Delitschern und Sandy und Jaqueline am Start. Diese Zusammenstellung kenn' ich doch irgendwoher...
Wir stellten unseren Clubpavillon mit den Profiankern auf und schleiften diesmal sogar 'ne Biertischgarnitur mit. Also aufgebaut und abgesaugt. Auch unsere netten Kunsthöhlen standen kurz darauf kreuz und quer auf'm Areal. Wir waren da!

Auch bei Delitsch ging's wie bekannt richtig vorwärts, denn Matscher hatte mal eben wieder die mobile Disko mit allen Drum und Dran am Start. Lichtspiele und Nebelmaschinen sind mittlerweile auch auf'm Rasen nicht mehr wegzudenken. Es sollte also ein gediegenes Wochenende werden. Und da der Nebel ja so trocken war mußten wir gezwungener Maßen immer wieder Getränke zu uns nehmen. Ich denke, wir holen uns jetzt auch 'ne Nebeldüse auf Anlage...
Aber erstmal mußte unser, wie immer, neuer Grill mit emaillierter Glutwanne ein paar Beinchen erhalten, um uns heimlich zum Außenareal folgen zu können. Grillen war nämlich auf'm Platz untersagt. Is nix Neues und so bissl Bewegung tut dem Grill sicher auch ma gut. War auch weiter zu laufen als gedacht und so legten wir noch kurz ein bis zwei Bier... , äh Begrüßungpausen ein.
Da das Treffen ja für die Region fast um's Eck stattfand, konnten wir auch viele alte Freunde begrüßen. Weimarer Land, die Chemnitzer, die Leute aus'm Burgenland, Suhl und und und. Egal wer, aber es waren viele nette Leute da, die auf jeden Fall für Stimmung sorgen sollten. Aber der Abend kommt ja noch. Und da wir uns den weiteren Tagesablauf sicher denken können, mach ich einfach mal am Abend weiter...

Am Freitag Abend war 'ne coole Kuhparty angesagt. Da wir uns aber nicht einigen konnten, was gemeint sein könnte, mußten wir das eben direkt vor Ort prüfen. Aufgepaßt und mitgemacht. Da sind lustige Typen im Kuhoutfit rummgerannt und neben Wettmelken, wo für mich immer noch Jaqueline gewonnen hätte, und 'nem BSE Test, der bei mir sicher voll positiv ausgegangen wäre gab's aufblasbare Kühe für divers an Anzahl vertilgte Kaltgetränke. Jetzt brauchen wir sone Kuh... und griffen erstmal am Biervertrieb an. Dauerte garnet so lang und wir hatten endlich so'n geflecktes Kautschukgerät. Das Festzelt war gut gefüllt und so entschlossen wir uns, hier zu verweilen. Schöne Party, mit extra Spaß (checkt die Fotos) und wir schwangen das Tanzbein bis dummerweise die Kühe hinterm DJ-Pult verschwanden und nix von Zugabe hören wollten. Naja, man muß es ja net übertreiben und so gingen einige von uns zu Bett und zwei Personen sollen sich noch am frühen Morgen der Amtsanmaßung schuldig gemacht haben... Aber das klären wir intern und Ordnung muß sein. Danke an alle die so schön mitgespielt haben und vor allem denen, die armen Ordnungshütern auch mal wat zu trinken anboten. Lustiger Abend, aber wir entschieden uns dann doch mal für 'ne Schlafsacksession um in ca. vier Stunden wieder fit am Start zu sein.
Nu war auch schon wieder Samstag und wir fragen uns immernoch, ob diese Lebensweise die wir führen gesund ist. Egal, mit Elan aus'm Zelt gesprungen und gemerkt, daß irgendwer die Erde läßt schneller drehen. Noch egaler, denn wir wissen ja, um nicht umzufallen braucht man Masse. Die holten wir uns nach der Morgentoilette in Form eines kräftigen Frühstücks und ein paar Biers. Nu ging's wieder. Nach kurzer, aber sinnloser Rücksprache mit dem Wetterverantwortlichen, schauerte es an diesem Tag immer zeitweise, aber im Großen und Ganzen doch angenehmes Wetter. Seh' ich wenigstens mal net so fuchsmäßig aus. Beim schlendern über'n Platz zeigten sich doch wieder hübsche Wägelchen und man beäugte diese unter Fachsimpeln und Bier trinken. Unsere nachkommenden Mitglieder waren nun auch nach der allseits beliebten Samstagsarbeit eingetrudelt und so zählten wir eine offizielle Clubstärke von zehn Mann (derzeit nur vierzehn im Club) und fünf Gästen in Form von holder Weiblichkeit und unserem Gastbär, der auch hier wieder unter Beweis gestellt hat, daß er einfach nicht mehr harte wird. Is halt aus anderem Holz geschnitzt... ;-) und nimmt sich ein Taxi zum Klomann. (Hihihi) Auch waren wir diesmal mit Rudis Getränkeauswahl sehr zufrieden, denn es gab sogar ma' wieder Radler, welches in den sonnigen Tagesabschnitten einfach besser zu absorbieren ist.
Das angebotene Tagesprogramm war bunt und vielfältig, und wenn man gewußt hätte, daß so viele zum Show&Shine wollen, hätte sicher die Jury (diesmal VW-Club aus Erfurt) noch paar mehr Leute mitgebracht. Gegen 22 Uhr war dann auch mein Fahrzeug bewertet. Die Clubspiele waren sicher auch net schlecht, aber wir hielten uns diesmal dezent raus. Irgendwie kann man nicht immer alles machen. Aber beim nächsten Mal versuchen wir auf jeden Fall wieder sportlich mitzuwirken. Da fällt mir ein, daß wir uns ja sportlich aktiv verhalten haben. Das Schwimmbad wurde von uns relativ stark frequentiert. Leider muß jetzt das Wasser raus, aber das kann ja mal passieren. Die Clubbegrüßung fand dann gegen 19 Uhr statt und die Erfurter schienen sichtlich erfreut über unseren kreativen Weihnachtsbaum. Man muß Weitblick beweisen, obwohl ja noch Sommer ist. Ein riesiges Problem eröffnete sich uns so gegen Nachmittag, als wir wieder bemerkten, daß unser Zentrallager für alkoholische Getränke stark abnahm. Taucht in letzter Zeit öfter bei uns auf. Ich denke wir sollten einfach mehr kaufen, denn weniger trinken würde ja nix bringen. Also, bissl rumgejammert und von den anderen Clubs noch bis zum Abend gerettet worden. Und dann wurde es plötzlich dunkel... Ab jetzt galt, „Sonne weg – steif wie'n Brett“. Wir aktivierten die eisernen Schnapsreserven. Gute Idee fanden alle, und man hatte wieder Zeit gutgemacht.
Der spätere Abend verlief relativ chillig, da ich ja auf die Jury wartete und so die Jump Party erstmal ohne uns startete. Ich wußte schon, daß wir dahin wollten, aber fand gut, daß alle warteten, bis auch ich endlich Tagesfreizeit hatte um mitzukommen. Wie soll ich das wieder gut machen??? Aber langweilig war's dennoch nicht, denn die Delitscher hatten ja eh' die Disko aktiviert und als Leiche den Eierlikörtanz zeigte, war dann auch alles andere unwichtig geworden. Aber es nutzt ja nix und so nahmen wir gegen um elf am geselligen Bierzeltleben auf der Jump Party teil. Die Stimmung war relativ gut, aber die Schankfrau war bissl überfordert mit unserem Konsum. Es kommt eben nicht jeder allein zu 'ner Party. Irgendwann hat sich dann alles eingepegelt und es ging stark vorwärts. Keine größeren Zwischenfälle, Pegel bis Oberkante Unterlippe und ein paar zertanzte Schuhe sind die Bilanz für diesen Abend. So nach und nach zogen wir uns aus der Exremsituation zurück und ich glaube der Letzte von uns war dann auch so gegen fünf an seiner igluförmig genähten Behausung angekommen.

Nach herrlich entspannenden vier Stunden Schlaf waren wir sehr froh, als es endlich wieder hieß. Aufstehen und prüfen, was der Frühstücksmann bereithält. Alles zu seiner Zeit und immer mit der Ruhe bauten wir dann später unsere Partyinsel ab um uns langsam auf Heimreise zu begeben. Es gibt natürlich wieder Cluberfolge, denn das Warten hat sich gelohnt und so konnten wir auch mit 'nem Pokal aufwarten. Nach der Verabschiedung und der groben Vorplanung auf's nächste gemeinsam zu besuchende Treffen begaben wir uns dann auch wieder on tour.

Das Endergebnis ist klar. Ne fette Party mit den richtigen Leuten. Eine lobenswerte Clubbeteiligung und ich denke 'ne Menge Spaß. Auf's Trinken geh' ich mal net so ein, aber ich denke es hat mal wieder gepaßt. Den Erfurtern ein riesen Dankeschön für das nette Wochenende und die viele Arbeit mit uns Chaoten.
Grüße an alle die's betrifft und mal wieder ein Ford forever...

Butze

P.S. Vergesst bitte nicht die fünf Euro TourKatze zu zahlen.
:-)))))))

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