Osterausfahrt des Ford Unlimited Ostthüringen e.V. am 14.04.2006


Ei, ei, ei... Ein froher Ostergruß mit der schönen Kunde auch dieses Jahr eine clubeigene Osterausfahrt zu gestalten, erreichte unsere Mitglieder und wurde, so denke ich, freudig von allen angenommen.
Mit diesen Voraussetzungen starteten wir am Karfreitag gegen 10.00 Uhr am Lidl-Markt in Langenberg in Richtung Leipzig, genauer gesagt Markleeberg zum Cospudener See. Diese Strecke ist für heutiges Benzinpreisniveau fast schon ideal, und es lockte die Chance einen schönen Tag am See mit Grill und Spiel und Spaß zu verbringen.
Am Treffpunkt war unser Osterwetter bewölkt, aber trocken und so machten sich insgesamt 17 Personen, gemischt aus Mitgliedern und Gästen, frohen Mutes auf den Weg, gemeinsam mit den Wägelchen auf der Landstraße gen Leipzig zu fahren.

Durch fachkundiges Lotsen des Navigators Rudi, standen wir auch ohne große Umwege direkt am Cospudener See. Ein wenig Probleme machte die Organisation der Parkplätze, wobei Platz an sich ausreichend zur Verfügung stand, jedoch unsere teilweise schon herausgeholten Saisonwagen sich nicht so recht, mit leicht abschüssigen Segler- und Anglerparkplätzen zufrieden geben konnten.
Aber nichts desto Trotz haben wir es geschafft, und packten, nachdem Rudi und ich uns über die Modalitäten an diesem See informiert hatten und dem Einholen der Grillerlaubnis für 15 Euro, unsere perfekte Ausrüstung an Grill, Stühlen, Essen, Getränken, Clubpavillon, und, und, und aus.
Wir bemerkten bereits bei der Ankunft eine ordentliche Brise von Nord-West, oder so, und taten dies als seetypisches Wetter im Frühjahr ab. Alle waren fest entschlossen und wir waren ja auch top ausgerüstet.

Als wir Hobby-Nautiker alsbald unseren zugewiesenen Grillplatz erreicht hatten, versuchten wir bei immer strafferer Briese einen geeigneten Platz für Pavillon und Grill zu finden. Dies gelang uns auch direkt nach dem Umschichten mehrerer Kilo Hundekäggel und leichtem Sturm von Süd-Süd-West. So beschlossen wir, daß ein Dach über dem Kopf uns Menschen schützen kann und prompt wurde der Clubpavillon hervorgezaubert. Ratz-Fatz und in Windeseile (welch interessantes Wortspiel) stand das Ding und wir benötigten diesmal nichteinmal Heringe zum Verankern, denn heute reichten vier bis sechs Mann, die den Pavillon vorm absoluten davonfliegen bewahrten. Nachdem wir das Teil merklich weniger unter Kontrolle hatten, und sich die ehemals viereckige Form in leicht eiförmige Strukturen umwandelte, beschlossen wir unser mobiles Clubheim erstmal wieder einzupacken. Dies war problematischer, als man denkt, denn mittlerweile waren echte Knicke im Alurahmen und das Ding war störrisch wie nie, bei mittleren Orkan von Süd-Ost.

Nun war guter Rat teuer, denn so konnte es beim besten Willen wettertechnisch nicht weitergehen. Also, letzte Instanz, meine gute Oma angerufen und gefragt, ob nicht schnell mal 20 Leute ihren Garten mit den Leisetretern umgraben dürfen. Und es kam, Gott sei Dank, ein frohes JA!!!
Also, den ganzen Packen an Equipment wieder inne Fahrzeuge verbracht, das Tagesparkticket versucht an andere zu verscheuern, bissl draufgezahlt, aber dann alle doch glücklich wieder auf den Weg in Omi's Garten. Die Fahrt sprengte den Rahmen kilometermäßig kaum, denn Oma's Garten ist in Gera. :-)))))

Wir nahmen es mit einem Lächeln, denn für das schöne Wetter kann ja nun wirklich keiner was, und schließlich waren wir ja auch wie geplant mit den Fahrzeugen unterwegs. Auch gab es, denke ich, einiges zu lachen und auch zeigte sich in dieser Extremsituation wiedereinmal, daß man mit Kameradschaft und ein bißchen Spucke viele Dinge gemeinsam einfach meistern kann.
In Omi's Garten angekommen, wurde sofort der Grill montiert und angefeuert, denn das geplante Mittagsprogramm hatte sich leicht nach hinten verschoben. Genauso wie der Rahmen unseres Clubpavillons, der leider immer noch nicht besser aussah, als am See. Egal! Alle angepackt, und Ruck-Zuck war alles, wie es sein sollte und so wurde es ein wunderbarer Nachmittag, mit selbstgemachten Salaten (Danke, den Sponsoren... hmmm, lecker!!), lustigen Osternester suchen, und dem highlightverdächtigen Eierlaufen, bei dem sich die Kontrahenten nichts schenkten, um an die berühmte Naschbox zu kommen.
Superlustig fanden wir auch die Kinderschmikkünste von unserem Sepp, der sich als „Bruce“ einfach nur den Rougepinsel nahm, und eine perfekte kleine Prinzessin zauberte. Respect!!!

So verlief der Tag bei kürzeren Regenschauern sehr amüsant und ich denke, es war ein voller Erfolg. Negatives gab's nicht, und so freue ich mich, wenn's allen gefallen hat. Danke nochmals von mir an die Mitorganisatoren, die Profiköchinnen, natürlich meine Omi aus Gera, den Bratmaxe und alle, die diesen Tag trotz des sonderbaren Wetters wiedereinmal so schön werden ließen. Die Windstärken wurden leider nicht notiert, aber ich denke, die Aluprofile unseres Pavillons sprechen Bände und so verabschiede ich mich heute mal mit 'nem passenden Wetterspruch...

...Wenn das Barometer fällt, ist's kaputt und kostet Geld - Oder der Wind ist zu stark von Süd-Ost.
Hihi. :-)

In diesem Sinne, Euer Präsi.


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