1.regionales Ford Treffen des Ford Club Chemnitz e.V
am Sachsenring am 01.-03.08.2003

Heute meldet sich an dieser Stelle mal wieder der Präsi selbst, da unser Chronist dies Wochenende schauen mußte, wieviel Mischung unter Metallmusik in seinen Blutkreislauf paßt. Das haben wir natürlich gern unterstützt und fragen unseren Tommi -Was geht in Wacken???-
Unser Webbi Holger war auch nicht da, da man im allgemeinen nur einmal im Leben heiraten sollte und er beschloß doch zur Hochzeit zu fahren und sich das anzuschauen.
Bleibt mal wieder alles an mir hängen, und mal sehen, ob wir da noch was in Erinnerung rufen können...

Nachdem wir relativ kurzfristig mitbekamen, daß Chemnitz ein Regionaltreffen veranstaltet, wollten wir natürlich nicht fehlen und meldeten uns an. Das war auch gut, denn es war nur begrenzter Platz vorhanden und wir hatten echt Probleme 5 Autos unterzubringen. Aber egal, Hauptsache dabei. Wir schickten am Freitag eine Vorhut die krassen ca. 60 Km in Richtung Chemnitz, um den Platz klar zu machen. Der Hauptteil folgte dann mit einem nicht ganz markentreuen Transportfahrzeug, welches wir aber draußen stehen ließen, gegen Nachmittag auf das Festgelände in, um und unter die Besicobühne am Sachsenring. Viel war am Freitag noch nicht los, aber das kennen wir ja. Es sollte sich noch ändern. So beschlossen wir erstmal einzuparken und 'ne Hülse zu starten. Als wir die Kinderhüpfburg erspähten, war es um uns geschehen. Wir untersuchten diese ca. 3 Tage ganz genau, und man denkt nicht, was man so alles damit machen kann. Geile Sache, und hätte man die Luft nicht abends abgelassen, glaube ich, hätten auch diverse Leute die Nacht dort verbracht. Sollte leider nicht so sein, und so bauten wir im Tee dann doch unsere Zelte auf einem verdammt harten Schotterplatz auf. Arme Heringe... sind nun alle zur Physiotherapie.
Der Abend nahm seinen Lauf mit der Kontaktpflege der anderen anwesenden Clubs, der Fahrzeuginspizierung und diversen noch Kaltgetränken, da es das Wochenende noch richtig heiß werden sollte. Im gegenseitigen Einvernehmen entschlossen wir uns so gegen drei dann doch zur Ruhe zu begeben.

Der Samstag startete recht abrupt mit unserem zweiten Vorstand, welcher es aus irgendwelchen Gründen nicht mehr im Zelt aushielt und dachte, er müsse doch mal alle wecken, um nicht so allein zu sein. Wir kamen Rudis flehen natürlich gern nach und stellten uns unserer Tagesaufgabe, die lautete -“Trinken für Weltfrieden und Toleranz“-
Mir gingen Gedanken durch den Kopf, wie man Rudi in den Kofferraum verfrachten könne, da ich gar nicht so richtig gepennt hatte. Unser guter Freund Andre, der als gerngesehener Gast mitfuhr, sprach früh nochmals mit dem Zaun hinter den Zelten, und als wir uns dann so alle im Griff hatten, bleiben wir beim Thema Griff, griffen wir zum Bier. Nach Waschen und Frühstück gings dann weiter mit einer Platzrunde, die sich schon mehr lohnte, da sich über Nacht doch wie gewöhnlich einiges getan hat. Rudi, Roman und ich mußten im Rahmen des Show&Shine dann erstmal zur Waschanlage fahren und die Fahrzeuge fitten. Zu unserer Überraschung bekamen wir durch unsere Teilnahme am Treffen die Jetons zum halben Preis. Wow, an alles gedacht.
Die Fahrzeugbewertung führte diesmal wieder ein befreundeter OPEL-Club aus der Region durch womit sich mal wieder einige nicht anfreunden konnten, aber egal.
Während die Jungs in der Gluthitze so durch die Fahrzeugreihen streiften und nach bestem Wissen und Gewissen ihre Bewertungen abgaben, starteten wir noch ein paar Hülsen, um unsere Tagesaufgabe zu erfüllen und begaben uns dann einfach mal wieder zu den Clubwettkämpfen. Wir hatten endlich mal wieder Zeit und die entsprechende Motivation, um seit langem mal mit an den Start zu gehen.

Als erstes sollte an einem Fiesta ein Leuchtmittel gewechselt werden, welches eigentlich eher für die weibliche Liga gedacht war, uns aber nicht störte. So begannen wir in einem etwas abgeänderten Modus diese Glühlampe zu erneuern. Roman gab alles und ist sogar verletzt worden. Alles für den Club. Danke, Alter.
Im zweiten Spiel mußten Rudi und ich ein Bierfaß mit zwei Stöcken einen Berg über eine bestimmte Distanz hochmanövrieren. Sieht leicht aus, isses auch, wenn man es kann. Wir waren gar nicht schlecht...
Höchstmotiviert steuerten wir zum nächsten Spiel, welches dann im Schatten der Besicobühne stattfand. Hier sollte duch ein gekoppeltes System von Feuerwehrschläuchen, durch drei Mann, einem Luftballon mittels platzen der Garaus gemacht werden. Super Zeit und man hörte die Lungen pfeifen.
Nun wurde es eng, da die Jury in unserer Reihe unterwegs war und wir doch unsere Lieblinge vorstellen wollten. Wir ließen Martin zurück, um das vierte Spiel zu reißen, indem er ein ferngesteuertes Auto über einen Hindernisparcours steuern sollte. Keine Ahnung ob es am Parcours selbst oder am Alc. lag, aber irgendwie klappte das nicht so. Egal, hauptsache Spaß. Und den hatten wir reichlich.

Die Fahrzeugbewertung verlief recht gut, und ich hatte auch das Gefühl, daß einige der OPEL-Fahrer schon mal was am Auto gemacht haben. Mal sehen...

An diesem Nachmittag, nahmen wir auch gern die Duschmöglichkeiten in Anspruch und hätten nie gedacht, daß die Haut doch soviel atmet, denn als der Schmand unten war stieg das Allgemeinbefinden ins unermeßliche. Gegen Abend schauten dann noch unser Kassenwart mit Frau, Ronny und Christiane, sowie Daniel aufm paar Bier vorbei,
um uns bei der Tagesaufgabe zu unterstützen. Und dann wurde es Samstag Abend...

Zur Clubbegrüßung kam die Stimmung echt gut rüber. Von Null auf Hundert unter zwei Sekunden. Wir amüsierten uns prächtig. Der Saal schien zu beben und das ging den ganzen Abend so. Wir steuerten so zwischen Hüpfburg, Bar und Zeltstadt rum und ließen es voll krachen. Wahnsinnsparty!!! Und als ich dann so gegen vier im Zelt zum stehen kam und alles schön rundlief, dachte ich -“Tagesaufgabe erfüllt...“
Denke mal, es ging den Abend allen so, und das ist gut so. Die Statistik zeigt, daß es keine größeren Ausfälle gab und auch sonst keiner während des exzessiven Wochenendes zu Schaden kam bis auf ein paar Schürfer von der Hüpfburg. Über unser Niveau der Gesprächsthemen möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen, da ich nicht ganz unbeteiligt war, es uns aber tiefe Einblicke in unsere schwarzen FORD-Fahrer Seelen gab. Auf zur Therapie.

Am Sonntag wollte ich Rudi an einem Baum antackern, als er wieder aus unerklärlichen Gründen das Zelt vorm Aufstehen verließ und uns duch sein zartes rufen aufweckte. Hmpf...
Wir versuchtes den Pegel zu ermitteln und stellten fest, da fehlt was. Also... naja, is bekannt.
Nach der Morgentoilette und dem Abbruch unserer, wie ich erst jetzt feststellte, völlig unförmigen Zeltstadt ging ein letztes mal in die Festhalle zur Pokalverleihung.
Die Stimmung war gut, aber nicht mehr mit ganz so viel Elan, da das heiße Wochenende doch stark zehrte. Alle bekamen Ihre Pokale und auch bei uns hat es mal wieder gut geklappt. Rudi holte den ersten in der Kategorie Escort 5-7 und der, der hier schreibt ist stolzer Besitzer des ersten Platzes in der Kategorie Sierra. Soll noch mal einer was sagen. Die Clubspiele wurden leider an andere vergeben, aber beim nächsten mal...
Jedoch hat unser Rudi gleich noch die Gelegenheit genutzt, und ist am Sonntag direkt auf das XS-Treffen in Freital gefahren. Wenn der Wagen schon einmal geputzt ist, muß man das nutzen, dachte er und nahm mal eben den zweiten Platz in der Sonderklasse ein und brachte so noch 'nen Pokal mit nach Hause. Man beachte, daß dies ein markenoffenes Treffen war und somit die Konkurrenz doch machmal andere Möglichkeiten hat. Bravo Rudi!!!

Alles in allem eine SUPERVERANSTALTUNG mit Spiel, Spaß und Spannung und ein großes Lob an die Chemnitzer.Die Rückfahrt war auch nicht schlecht, was wir jedoch intern klären. Abschließend sage ich nur in Gedenken an unseren Tommi und die anderen Baschner -“Voll gewesen, toll gewesen!!!“

In diesem Sinne, Euer Präsi


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