Das 4te internatinale Fordtreffen
des Ford Club „Hot Engines“ e.V.
vom 10. bis 13. Juni 2004

Moin, moin. Vierzehn Tage ham' wir es daheim ausgehalten. Das war genug!!! Diesmal verschlug es eine riesige Gruppe von 4 Mann bzw. eine Frau (Ordnung muß sein) nach Spielhof / Pleystein. Wo das genau ist, weiß ich net, aber es war nahe der tschechischen Grenze. Rudi, Jana und meine Wenigkeit machten sich also Freitag wie immer gegen 14 Uhr auf die Socken um auf's Treffen zu rollern. Jana im Fiesta gab das Tempo vor und wir folgten mehr oder weniger brav. Warum Jana mitkommen „wollte“ kommt später. Wir hatten vorher mit unserem Sepp abgesprochen, daß er Plätze absperrt, da die kirchlichen Kontinente schon am Donnerstag frei hatten und da unten schon die Party ging. In Spielhof angekommen, hatte der Sepp echt supi Plätze direkt sichtbar neben dem Eingang abgesteckt. Sehen und gesehen werden heißt es ja und das Wochenende hat's auch echt geklappt. Wir versuchten direkt mal wieder 'ne kleine Ostecke zu schaffen, bei der Weimarer Land, Chemnitz, Burgenland, Erfurt und wir Platz brauchten. Wir hatten ja in Jena ausgemacht, uns zu treffen, aber keiner wußte, mit vieviel Leuten und wievielen Fahrzeugen. Es sollte interessant werden...
Wir stellten zum ersten Mal unseren eigenen Clubpavillon auf, welcher auch sofort imprägniert wurde. Auch kamen hier unsere noch jungfräulichen Superverankerungsheringe zum Einsatz. Teufelswerk, aber top Quality und extrem haltbar. Wir haben unseren Pavillon mit dem der Erfurter zusammengebaut, um mehr Platz zu gewinnen und dem angesagten schlechten Wetter gemeinsam die Stirn bieten zu können. Außerdem haben die Erfurter schon mehr Pavillonerfahrung, und wenn wir gemeinsam als Clubs zu Treffen fahren, kann man viel voneinander lernen. Wir üben aber trotzdem fleißig.

Nachdem so nach und nach alle sich angesagten Clubs und Einzelfahrer eintrudelten machte sich minimaler Platzmangel breit. Die Chemnitzer (nur zu zweit) stellten sich zu guterletzt zu Zwickauer Land und Burgenland stand etwas abseits am Eingang. Alles geregelt. Wir fragten uns auch schon während der ersten Hülsen, warum Sebastian so komisch war und sich so aufgedunsen hatte. Es stellte sich heraus, daß unser bisher relativ zurückhaltender Trinkkumpane am Donnerstag 'ne ganz böse Session mit diversen „Hot Engines“ hatte. Ham' uns sagen lassen, daß es echt eskaliert ist. Da wollten wir net nachstehen und machten mal noch'n Radler auf. Pfui, was is das denn. Radler mit so viel Sprutz und sonem fuck Nachgeschmack? Rudi hat's mal wieder krachen lassen und sich kurzsichtiger Weise vorm Bierregal vergriffen. Hmm, ein Hefeweißbier kann vom Etikett her schon mal täuschen, gell...

Herzlichen Glückwunsch! Wir bekamen volle Panik, da ich zwar Pils dabei hatte, aber nur ein Viereckbier. Was sollte werden? Wir gaben uns freundlich und boten erstmal allen befreundeten Clubs 'ne Hülse an. Weiß net warum, aber alle ließen den Mist nach drei Schlucken stehen. Rudi meinte dann so nach dem sechsten weggeschlagenen Rest-Hefeweißbier, daß es so schlecht garnet is. Uiuiui, armer Verlorener...

Wir waren uns einig, daß es so nicht weitergehen konnte, mit all dem Alkohol, dem sinnlosen Feiern und schlechten Witzen. Also ham' wir uns kurzerhand mit den Erfurtern ins Festzelt zurückgezogen. Hammergeil!!! Der DJ von Vohenstrauß weiß eben wie's geht und mit Liveband „Gsindl“ und dem Partykracher „Der Hof is am brenna“ ging's dann auch gut vorwärts. Sind diesen Abend noch kurz versackt, bevor Rudi die Notbremse zog. Jetzt kommt's. Der Arme mußte Samstag arbeiten und konnt's net abwenden. Deshalb auch der Fiesta, den Jana steuerte. Also der arme Kerl ab ins Zelt und so um fünfe los nach Gera, kurz arbeiten und dann wieder nach Pleystein. Das nenn' ich Engagement für'n Club. Und als ich so meinen Gedanken nachhing, stapelten sich Bier und Caipi auf unserer Partygarnitur. Prost an alle!!! Den Rest entnehmt ihr bitte den Fotos, die ich aussortiert habe... :-) und so ging der super Freitag leider auch zu Ende.

Am Samstag hörte ich noch kurz Rudi und Jana draußen rumtöbern und ich wußte, es war um fünf. Ne Stunde Schlaf reicht halt net und so entschied ich mich noch bissl zu chillen. Das Wetter war auch net so der Hit und zwischen Regen und Wind kam zum Glück ab und zu das Klärchen raus. Sehr deprimierend und so entschied man sich fürn paar Würstchen, Steaks, mal ein Bier und quatschen und gucken. Seppel sah wieder normal aus und konnte auch feste Nahrung aufnehmen. Jana plauschte den ganzen Tag mit Jaqueline von Erfurt und Gunnar, Sandy, Marcel und ich vergnügten uns mit einigen Glasmantelgeschossen an unseren Fahrzeugen mit den Jungs von Weimarer Land. Ein schöner Tag, und nachdem dann auch der hochwertige, immer neue Grill gegen Mittag nochmal ansprang, ging's chillig weiter. Die Abgasuntersuchung hätt' er net bestanden, aber mit nasser Kohle is dat auch net so leicht. Räucherware hält sich eben und geschmeckt hat's auch, denke ich.
Zum Glück kam gerade Rudi, als die Stimmung kurz vorm überschwappen war und bot jeden sogleich ein lecker Hefeweißbier an. Hau ab!!!
Wir rauften uns zusammen und versuchten bei der Fahrzeugbewertung so viele Autos wie möglich zu untersuchen, bevor es wieder regnete. Zeitweise stürmte es auch, sodaß sich bei mir böse Erinnerungen auftaten. Die Chemnitzer halfen den startenden Pavillon von Zwickauer Land festzuhalten und wir gingen vorsichtshalber auch an die Eckfahnen, um im V-Fall handeln zu können. Zum Glück ging's glimpflich ab und man merkt, daß alle gelernt haben. Und so standen dann in den Sonnenpausen die Clubs Hand in Hand mit Ihren Pavillons und Kaltgetränken. Beruhigender Anblick... und hatte was von 'ner Stehparty. Hihi.
Wir versuchten uns auch wieder bei den Clubspielen und wurden leider jäh von den Regenschauern unterbrochen. Mehr als zwei Socken waren nicht von der Leine zu kriegen. Der Oberhammer war natürlich mal wieder der Burn Out Contest, bei dem es aber leider net gelang, die Räder komplett zu killen. Aber fett und heiß...Der Steven von Nordbayern sorgte auch wieder für Aufregung auf'm Platz und bei Kaltgetränken, bissl Party und Benzingesprächen wurde es auch langsam Abend.

Auf ins Festzelt und schauen, was der Tach noch so bringt. Nachdem Rudi net so erfolgreich seine Hülsen losgeworden is, stürmten wir erstmal die Bar. Das Bier sah komisch aus, war aber süffig. Und das ham' wir dann auch genutzt. Der DJ brachte echt die Stimmung und so hatte man Probleme, die Leute wieder halbwegs zur Ruhe zu bringen, zwecks Clubbegrüßung. Da gab's wieder die allseits beliebten Hot Engines Bierbempel und es wurde überwiegend Alkohol gereicht. Woher's wohl kommt???
Der Abend ging anders ab und wir feierten, als wär's unsere letzte Party. Weimarer Land, Burgenland und natürlich Erfurt mit dabei. Gediegener Absturz und alles prima. Als dann noch die Ösis voll freidrehten und 'ne Fahnenweihe abhielten bzw. in den Oberteilen ihrer Frauen rumrannten, war es an der Zeit, nochmal zur Bar zu schauen. Auch Live Musik war wieder am Start und der Abend eskalierte auf seltsame Weise. Auch Sebastian hielt mit jetzt mehr Trinkerfahrung gut mit und so forderten wir diesmal wieder alle physikalischen Grundgesetze heraus. Besonders die der Trägheit, der Erdanziehung und der Fliehkräfte. Mancher meint, der Planet dreht sich schneller in solch Situationen. Keine Ahnung wie lange, aber dem Morgen graute es vor uns und so taumelten wir über den aufgeweichten und zerackerten Platz in Richtung unserer kleinen Zeltstadt. Dort angekommen, ließen wir den Tag nochmals Revue passieren und unterhielten uns auch noch mit diversen vorbeikommenden Leuten. Bei der Pokalvergabe hat es der Rudi natürlich mal wieder gerissen und auch 'nen Pokal mit nach Hause gebracht. Glückwunsch! Autos kann er ja echt bauen, aber Bier darfst ihn net holen lassen. ;-) Das wird ihm ewig vorgehalten...

Am Sonntag stellten wir ersmal unsere Vollzähligkeit fest und merkten, daß unser Getränkeinventar stark geschrumpft war. Gut so, denn es sollte ja bald heim gehen.
Wir bauten in aller Ruhe unsere Oheime ab und versuchten das nasse Zeug halbwegs wagenfreundlich zu verstauen. Nachdem wir auch einen noch befahrbaren Weg nach draußen fanden, ging's ab in die Heimat. Ein, wie von den Hot Engines gewohnt, gelungenes Treffen mit viel Spaß und Pavillonerfahrung. Für's Wetter kann keiner was und wir kennen es noch von Vohenstrauß ganz anders. Wir fanden's toll und und schauen sicher wieder rein. Schade, daß an diesem Wochenende noch einige Treffen zeitgleich stattfanden und so der Besucherrekord leider diesmal net geknackt wurde.

Schöne Grüße an Erfurt (supi Folienkartoffeln von Marcel) und Burgenland, Weimarer Land, Chemnitz und alle anderen Clubs, die für dieses gelungene Wochenende sorgten. Vor allem aber natürlich an die Hot Engines.
In diesem Sinne, Ford forever...

Euer Präsi.

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