In die Voliere zu den Patenkindern geschlüpft
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30. Tierpatenschaft über 50 bunt gefiederte Gesellen im Geraer
Tierpark besiegelt - Begehbares Areal geplant |
| Tierpatenschaft im Geraer Tierpark nimmt Robert Misch vom Verein Ford unlimited in der Voliere wörtlich. | |
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"Wir wollen dranbleiben und auch im nächsten
Jahr unsere Patenschaft aufrechterhalten", versprach Misch und
machte Fischer Hoffnung auf eine dauerhafte Unterstützung. Das
Geld des Ford-Vereins werde zunächst beiseite gelegt, sagte Fischer.
Für das Futter der rund 50 Wellensittiche, Papageien und Nymphensittiche
sei vorerst gesorgt - rund ein Kilogramm Hirse und viel Birnen, Äpfel
und Bananen verspeisen die kleinen Schönheiten täglich.
Fischer hat mit dem Geld mehr im Sinn. Ähnlich anderen Tierparkeinrichtungen strebt er eine große begehbare Sittichvoliere an. Dort könnten die Besucher direkten Kontakt mit den Tieren haben, sie aus kleinen Näpfchen füttern und sich an ihrem Spiel erfreuen, erzählte er den neuen Paten begeistert. Einen ersten Eindruck, wie dieses Besuchserlebnis aussehen könnte, durften sich die neuen Paten mit ihrem Eintritt in die sonst verschlossene Voliere verschaffen. Die bunte Vogelschar begrüßte sie mit aufgeregtem Zwitschern und Herumflattern. Um die Voliere für die Öffnung zu erweitern seien etwa 1500 Euro nötig, meinte Fischer. Dafür wollen auch die 14 Vereinsmitglieder des Ford unlimited Ostthüringen e.V. einen Beitrag leisten. Sie hatten sich mit einer Zweidrittel-Mehrheit und langer Diskussion für die Patenschaft über die Wellensittiche entscheiden. Im Gespräch sei auch der Marder gewesen, so Sven Rudolph. Von Anfang an war klar, dass man den Tierpark in Gera finanziell unterstützen wolle. Viele Patenschaften seien noch offen, sagte Fischer. Allein im Bauernhof stünden Kuh, Pferde und auch Schafe als Patenkinder bereit. Auch das Mufflon und der Rote Milan haben noch keine Paten gefunden. Dabei setzt Fischer keine finanzielle Größe. Wichtiger sei die Kontinuität, so der Tierparkleiter. "Ein Neubau ist das eine, der tagtägliche Unterhalt der Tiere ist eine ganz andere Sache", betonte Fischer.(Foto: Petra Lowe) |
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Quelle: OTZ (www.otz.de)